Frack-trifft-Kostümsitzung

Helme für die Domstürmer

Da staunten Micky Nauber und seine Mannen nicht schlecht, als Sitzungsleiter und

Schatzmeister der Fidelen Zunftbrüder Reinhard Müller bei der Frack-trifft-Kostümsitzung im Maritim die Domstürmer zum jecken 11. Jubiläum mit Seil, Karabinerhaken und Sicherheitshelmen ausstattete.

 

Auch einen Erlaubnisschein zur Domdachbesteigung hatte er im Gepäck und erklärte dem

völlig perplexen Leadsänger dass man die Band zu einer Domdachführung einladen wolle. Micky bedankte sich herzlich und dann durften die Fünf endlich die vom Publikum

geforderte Zugabe spielen.

 

Die Nippeser Bürgerwehr und die Klüngelköpp heizten dem gut gefüllten Saal schon

zu Beginn ein und brachten ihn in Hochstimmung. Guido Cantz mit seiner humorvoll-

hintergründigen Rede und die jungen Trompeter schlugen eher die leiseren Töne an, bevor das Dreigestirn - das als Zweigestirn kam - wieder Stimmung in den Saal brachte. Da Prinz Stefan erkrankt war, erbot sich Sitzungsleiter Müller seinen Platz einzunehmen.

 

Wolfgang Bosbach, der direkt aus Berlin von der Wahl des Bundespräsidenten eingeflogen war, wurde dann auf die Bühne gebeten und dort durch Theo Schäfges, Präsident der Gesellschaft und Ingo Pohlkötter, Vizepräsident der Gesellschaft zum Ehrenzunftbruder ernannt.

 

Bosbach, der in Begleitung seiner Tochter war, bedankte sich und erklärte, dass es für einen Jungen aus dem Bergischen Land eine große Ehre sei, solch eine Auszeichnung zu bekommen. Er gab den Narren im Saal noch mit auf den Weg dass sie nur Politiker wählen solltendie auch herzlich lachen können. Danach rissen die Rabaue den Saal von den Stühlen bevor es dann in die wohlverdiente Pause ging.

 

Zu Beginn der zweiten Abteilung brachten Prinz Almklausi I. und Prinzessin Maritta I. von der Gesellschaft Möbelwagen e.V. seit 1897, die mit einer Delegation aus Stuttgart angereist waren, den Saal in Stimmung. Besonders Prinz Almklausi, der in Mallorca als Sänger bekannt ist, heizte den Jecken so richtig ein, bevor Querbeat den Saal auf links drehte.

 

Die Zunft-Müüs versetzten dann das Publikum in Staunen, mit ihren

ausgefeilten Tanzschritten, Hebungen und gewagten Würfen eroberten sie die Herzen der Narren im Sturm. Die mit viel Tanzleidenschaft und Elan gezeigten Tänze verlangten einfach

nach einer Zugabe, die die fast 40 Tänzerinnen und Tänzer gerne zeigten. Die Truppe wurde dann mit viel Beifall von der Bühne verabschiedet.

 

Dä Tuppes vum Land und Bernd Stelter erforderten dann nochmal die ganze Aufmerksamkeit des Publikums bevor die Höhner mit Ihren mitreisenden Melodien den Saal nochmal zum Kochen brachten und den Abend abrundeten.

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   Text Quelle:  Jutta Frey Fidele Zunftbrüder

  

Bilder: Jutta Frey (mit ihrer Erlaubnis von veröffentlicht)

 

 

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