Luft - und Raumfahrt

Pressekonferenz zum Tag der Luft - und Raumfahrt

Am 16.09.2013 fand die vorab Pressekonferenz zum anstehenden Luft- und Raumfahrttag am 22.09.2013 statt. Gesprächspartner waren Andreas Schütz, Pressesprecher des DLR, Professor Wörner Vorstandsvorsitzender des DLR, General Schelleis der Luftwaffe sowie Frank De Winne der ESA und ISS Commander.

Alle zwei Jahre (letztmalig in 2011) öffnet das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) in Köln Porz Wahn seine Pforten für große und kleine Besucher um diesen einen Einblick in das Geschehen im Weltraum zu geben, über die neusten Forschungen zu informieren und diese auch zu präsentieren.

Am 22.09.2013 wird bereits der 12. Luft - und Raumfahrttag stattfinden und dieser steht diesmal ganz im Zeichen der Kinder. Diese können als kleine VIPs (bis 12 Jahre) durch kindgerechte Führungen und Aufführungen hautnah erleben was im Weltraum so alles passiert und lernen wie sie fit für das All werden können. An jeder Station können sie dann einen Sticker sammeln und wer als erstes sein gesamtes Stickerbuch voll hat, bekommt einen Preis.

An diesem Tag werden auch 10 Astronauten aus ganz Europa anwesend sein um den Weltraum näher an Europa zu bringen. Es wird laut Frank De Winne ESA Astronaut und ISS Commander auch Trainingsdemonstrationen geben die zeigen sollen wie die Astronauten fit für das All werden. Des Weiteren werden einzelne Besucher ebenfalls die Möglichkeit bekommen, durch kleine Wettkämpfe am Astronautentraining teilzunehmen oder in dem Sojos Simulator einmal selber zu fliegen.

Ein weiteres Highlight an diesem Tag soll eine Aufführung sein währendessen die Besucher die Möglichkeit bekommen werden als erste den Namen und das Logo der nächsten Weltraumkapsel zu erfahren mit der der deutsche Astronaut Andreas Gerst im nächsten Jahr 6 Monate im All verbringen wird. In diesem Jahr wird es auch erstmalig einen Weltrekordversuch geben, bei dem mit einem spezial Kleber der von den Ingenieuren des DLR entwickelt wurde, ein 15 Tonnen LKW in der Luft mindestens eine Stunde gehalten werden. Dieser Weltrekordversuch soll zwischen 12 und 13 Uhr stattfinden.

Auch in diesem Jahr wurde laut Andreas Schütz, Pressesprecher des DLR wieder ein herausragend erarbeitetes Sicherheits- und Verkehrskonzept erstellt. es stehen mindestens 40 Shuttelbusse zur Verfügung die die Besucher sicher hin zum Luft- und Raumfahrttag und zurück zu ihrem Auto bringen sollen. Auch stehen umfassende Parkmöglichkeiten durch die angrenzenden Geschäfte in ausreichemdem Maße zur Verfügung, so dass jeder Besucher auch problemlos an diesem Tag sein Auto wiederfinden wird.

Das die Besucherzahlen vom stark vom Wetter abhängig sein werden war in den letzten Jahren auch nicht anders und so kann laut Professor Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR auch mit bis zu 100.000 Besuchern trotz zeitgleich stattfindenden Bundestagswahlen gerechnet werden, die miterleben dürfen wie "durch Forschung die Zukunft vorbereitet wird". Schirmherrin wird die Bundeskanzelerin Angela Merkel, die jedoch aus gegeben Anlass nicht selber anwesend sein kann.

Die Luftwaffenkaserne Wahn die ein enges Verhältnis zum DLR pflegt, nicht zuletzt durch ihren General Schelleheis wird auch in diesem Jahr wieder Exponate der Luftbereitschaft für den Luft- und Raumfahrttag zur Verfügung stellen. Hierzu gehören unter anderem die A 319, ein Eurofighter, die Global 5000 die zum Beispiel für den Transport von Präsidenten und anderen hochrangigen Regierungsmitgliedern genutzt wird, eine CH 53 (Transportheli sowie die C160 Transall auch Medivac genannt.

Da der Kampf "um gute Köpfe und Hände" schärfer geworden ist erhofft sich General Schellheis auch in den Besuchern eventuelle Bewerberpotenziale zu endecken die sich für den Luft- und Weltraum interessieren oder auch für Weltraummedizin interessieren. Denn in Naher Zukunft soll es im Standort Köln des DLR auch ein Zentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin geben - denn so Schellhheis wer in All will muss gesund sein und ganz Europa sich in diesem Standort wiederspiegelt.

Es verspricht auch in diesem Jahr wieder ein aufregender und sehr interessanter Luft- und Raumfafahrtttag zu werden und es bleibt zu hoffen das das Wetter ebenfalls mitspielen wird.